Rudolf Oetker Halle Bielefeld: Veranstaltungen, Programme, Kulturprogramm, Musik, Tanz, Theater, Literatur, Performance

Veranstalter

Wilhelm Furtwängler machte 1931 den Anfang und viele große Künstler folgten ihm in die Rudolf-Oetker-Halle. Heute ist die Rudolf-Oetker-Halle dank ihrer großartigen Akustik und ihres einzigartigen Ambientes viel gefragt für gehobene Veranstaltungen vielfältiger Art. Für Orchester und Chöre, für Solisten und Individualisten. Kurt Masur oder Götz Alsmann, Giora Feidman oder Anne-Sophie Mutter – die Elite der internationalen Musikwelt stand und steht hier regelmäßig gerne auf der Bühne. Im Großen wie im Kleinen Saal.

Dazu haben sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend Künstler aus anderen Bereichen des gehobenen Entertainments gesellt. Mario Adorf, Dieter Nuhr oder Helge Schneider beispielsweise. Oder die exotischen Artisten des Chinesischen Nationalcircus. Hier zeigt die Bielefelder Murnau-Gesellschaft alljährlich bei ihrem bundesweit einzigartigen Film&MusikFest Stummfilmklassiker mit großer Orchesterbegleitung. Seit vielen Jahren trifft sich in der außergewöhnlichen Atmosphäre dieses Konzertbaus regelmäßig die Creme der internationalen Tanzszene, um im Rahmen des europaweit beachteten Bielefelder Tanzfestivals bei Workshops und auf Performances die ganze Vielfalt zeitgenössischer Tanzkunst zu zeigen.

Längst bietet die Rudolf-Oetker-Halle auch Raum für hochkarätige gesellschaftliche Events – private wie öffentliche. Beim „bielefelder kulturfrühling“ diskutierten hier WDR-Intendant Fritz Pleitgen und NRW-Kulturminister Michael Vesper angeregt über „Macht und Ohnmacht der Medien“, Konzertveranstalter-Legende Fritz Rau plauderte über Stars und Sternchen. Zum Unternehmertag besuchte auf Einladung von IHK und Industrie- und Handelsclub Bundeskanzler Gerhard Schröder die Rudolf-Oetker-Halle.

Man hat hier das Gefühl, mit dem lei­ses­ten Ton auch die letz­te Rei­he zu er­rei­chen.

(Justus Frantz)